27eins.de - Tubaworkshop-Hammelburg - Gruppenbild

Mein zweites Hobby – Tubaspielen

Neben meinem Hobby der Fotografie spiele ich auch noch Tuba. In dem Punkt war ich ein echter Spätzünder. Erst 2003 kam ich auf die Idee das Tubaspielen zu erlernen. Also ging es brav in die Musikschule, wo die Gaudi startete. Sehr schnell durfte ich bei der Stadtkapelle Freising mitmachen. 2008 stieß ich dann im Internet auf das Deutsche Tubaforum, die alle zwei Jahre einen Workshop für Tuba und Euphonium in der Musikakademie Hammelburg veranstaltet. Da habe ich mich dann angemeldet und teilgenommen. Was soll ich sagen? Diese 5 Tage waren eine sehr intensive Erfahrung. Man spielt quasi 5 Tage lang von morgens bis abends Tuba unter der Anleitung von sehr beeindruckenden Dozenten. So sind dort mehrere Professoren für Tuba, Symphoniker und Mitglieder von Rundfunkorchestern. Und das Beste ist, die sind alle super drauf. Aber das liegt u.a.  natürlich auch an der Tatsache, dass es Musiker im tiefen Blech sind – die sind alle gut drauf ;-))

Klar fotografiere ich auch bei diesem Event. Es gibt einige Konzerte und Gigs, bei denen man auch mal dicht ran darf und ein paar Details ablichten kann. Und so entstehen dann solche Aufnahmen.

Unter anderem waren dort die Brassessoires zu hören. Das sind eigentlich 5 Mädels, die wegen Schwangerschaft der Posaunistin diesmal einen männlichen Brassessoire dabei hatten. Das tat der Sache aber keinen Abbruch.

Die Brassessoires beim Tuba Workshop in Hammelburg

Am Tag darauf, waren das Melton Tuba Quartett zu hören und zu sehen. Das Quartett kann dieses Jahr ihr 30 jähriges Bestehen feiern und dabei ließen sie es richtig krachen. Mit Variationen aus „Peter und Wolf“, umgesetzt auf das tiefe Blech und Tiere in der Unterwasserwelt, faszinierten sie das Publikum mit dem neuen Titel „Piti und der weiße Hai“.

Das Melton Tuba Quartett

Hartmut Müller und Jörg Wachsmut

Ulrich Haas

Werner Lohr

Traditionsgemäß findet dann auch der Jazzabend im Felsenkeller der Akademie statt. Werner Lohr, Jörgen Welander und das Bass Face Swing Trio jazzen was das Zeug hält. Werner Lohr wechselt bei solchen Gigs gerne mal die Instrumente und spielt Tuba, Posaune oder Violine.

Aber es gibt eben auch die Details, die immer mal wieder interessant sind.

Und dann war da noch der vorletzte Tag. Wir haben unsere Probenarbeit in die Klosterkirche der Musikakademie verlegt. Etwa 30 Tuben und Euphonien saßen da in den Bänken und spielten Choräle. Unter anderem war da auch noch Air von Johann Sebastian Bach. Da gab es dann schon Gänsehaut, wenn da lang ausgehaltene Akkorde die Kirche erfüllen.

Mit 30 Tuben in der Klosterkirche der Musikakademie in Hammelburg